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zu den Autos transportiert


von Dieter Jäger

Lob für Qualität bei Jungweinprobe im Gleinaer Weingut Böhme

In den Hof des Gleinaer Weinguts Böhme mussten am späten Nachmittag noch Bänke und Tische getragen werden. Das Wetter passte am Sonnabend zu den Jungweinen, die erstmals in diesem Jahr direkt beim Winzer verkostet werden konnten. Frank und Heike Böhme konnten jedenfalls nicht nur ihre Stammkundschaft begrüßen, die auch aus dem Ruhrgebiet, Saarbrücken, Magdeburg, Leipzig und Halle vorgefahren war. Neben vielen anderen Freunden des Rebsaftes aus der Region gaben sich zudem Weinmajestäten mit Gebietsweinkönigin Kerstin Fliege an der Spitze die Ehre. Und für die gute Qualität der Böhmschen Tropfen spricht wohl, dass der Chef gleich kistenweise Weine zu den Autos transportieren musste.

Das Winzerehepaar kredenzte mit den Töchtern Toska und Marika Rotweine von 2007 und, zum Teil auch aus dem Fass, Weißweine aus dem vergangenen Jahr. Von letzteren bescheinigte Frank Böhme seinen spät reifenden Sorten – wie Weißburgunder, Kerner und erstmals Traminer, der 107 Öchslegrade aufweist - „eine erstaunliche Qualität“. Diese seien zum Teil sogar besser als jene von 2007, als die Witterungsbedingungen wesentlich günstiger waren. Seinen mittelfrühen Sorten Müller-Thurgau, Silvaner und Gutedel attestierte der Gleinaer Winzer eine „elegante, fruchtige Note.“

Davon scheinen auch die Gäste dieser öffentlichen Jungweinprobe nicht losgekommen zu sein, denn es wurde ein sehr langer Abend. Für die nötige Stärkung mit festerer Kost zwischendurch sorgte das Catering-Team der Disko „Mona-Lisa“ mit Gegrilltem, Kesselgulasch, Käsespießen und Fettbemmen.